Knieschmerzen stoppen

Knieschmerzen schränken vor allem in fortgeschrit- tenem Alter das Leben drastisch ein. Sind sie so schlimm, dass nur noch Sitzen, Liegen und minima- les Laufen möglich ist, wird es lebensbedrohlich.

Dann nämlich nimmt der Stoffwechsel so ab, dass die notwendige Versorgung der Zellen mit Nährstof- fen nicht mehr gewährleistet ist. Bei den meisten Betroffenen wurden schon Jahre zuvor Arthrose im Kniegelenk oder geschädigte Menisken diagnos- tiziert und zur Operation geraten. Aber mit Medi- kamenten war es auszuhalten. Wer will sich schon gerne ein künstliches Gelenk einsetzen lassen.

Man hört zu oft, dass es Komplikationen gibt, die Schmerzen danach gleich oder gar stärker sind oder sogar Entzündungen durch Keime auftreten. Irgend- wann hält man es trotz Schmerzmitteln nicht mehr aus, die Operation scheint der einzige Ausweg.

 

Genau an diesem Punkt schlage ich Ihnen vor, sich und Ihrem Knie eine Chance zu geben. Lösen Sie sich versuchsweise von der Vorstellung, dass gegen Ihre Schmerzen nichts zu machen ist – probieren geht über studieren. Sie können mit einem einfa- chen Test nur gewinnen. Laufen Sie einige Schritte und spüren Sie bewusst Ihren Knieschmerz. Machen Sie dann – am besten nachdem Sie 20 Minuten in einer angenehm heißen Badewanne verbracht ha- ben – vorsichtig aber konsequent folgende zwei Übungen.

 

Legen Sie sich mit gestreckten Beinen auf den Bauch. Falls das am Boden nicht geht, machen Sie die Übung im Bett auf einer möglichst fes- ten Matratze. Jetzt geht es darum, die Ferse des

Knieschmerz-Beines so nah wie möglich dem Gesäß anzunähern. Die Leiste muss dabei möglichst auflie-

 

gen. Greifen Sie ihren Fuß und ziehen Sie. Wenn das nicht geht, verwenden Sie ein um den Fuß gelegtes Handtuch oder Ihr Partner drückt vorsichtig. Schon wenn der Unterschenkel senkrecht steht, spüren Sie wahrscheinlich einen Dehnungsschmerz im vorderen Oberschenkel. Vielleicht schmerzt auch das Knie selbst. Egal wo es schmerzt, steigern Sie 3 Minuten lang die Dehnung langsam immer weiter. Halten Sie aber den Schmerz dabei in einer Intensität, bei der Sie gerade noch nicht gegenspannen müssen sowie ruhig und tief weiteratmen können. Nach der Übung darf es zunächst etwas weh tun.

 

Setzen Sie sich dann, strecken Sie das Knieschmerz- Bein vollständig und stellen Sie den Fuß senkrecht. Jetzt geht es darum, Vorfuß und Zehen so weit wie möglich in Richtung Knie zu ziehen. Wenn das mit der Hand nicht geht, ziehen Sie wieder an einem um den Vorfuß geschlungenem Handtuch bis es in der Kniekehle zieht und schmerzt. Auch das wieder 3 Minuten zunehmend in der beschriebenen Inten- sität.

 

Stehen Sie dann auf und laufen Sie. Die ersten Schritte können eventuell schwerfallen – Ihr Knie muss sich erst gewöhnen. Dann spüren Sie eine zunehmende Leichtigkeit. Vergleichen Sie mit dem Schmerz vorher. Meist ist dieser deutlich besser oder sogar fast weg. Das zeigt zweifelsfrei, dass Ihr Knie schmerzfrei sein kann und sich Ihr Knorpel oder auch die Menisken – je nach Zustand – vielleicht so- gar wieder regenerieren können.

 

Von Dr. Petra Bracht

(https://www.liebscher-bracht.com)

 

 

Die Arthrose Lüge

Die Arthrose-Lüge

Natürlich gibt es Knorpelverschleiß, das ist keine Lüge. Aber was peinigt Sie eigentlich? Der Knorpel- verschleiß im Gelenk oder die Schmerzen? Natürlich denken Sie: Ich habe Schmerzen, weil ich Arthrose habe. Und das ist die Lüge – ein riesiger Irrtum.

 

Wussten Sie, dass viele Menschen Arthrose haben, aber keine Schmerzen? Und dass es häufig vor- kommt, dass bei Gelenkschmerzen keine Arthrose gefunden wird? Dass es immer wieder nach der Operation und dem Einsetzen künstlicher Gelenke vorkommt, dass die Schmerzen hinterher noch ge- nauso vorhanden sind wie vorher? Obwohl das, was doch eigentlich weh tut, nämlich das Gelenk mit dem Knorpelverschleiß, gar nicht mehr im Körper ist, sondern ein Metallersatz, der natürlich nicht weh tun kann. Und dass es im Knorpel selbst gar keine Schmerzrezeptoren, so nennen sich die Schmerz- melder, gibt? Der verschlissene Knorpel also eigent- lich gar nicht wehtun kann?

 

Alles etwas unlogisch, oder? Aber die Lösung ist sehr einfach, obwohl es vielleicht noch Jahre dau- ern wird, bis diese neue Wahrheit endlich allge- mein anerkannt wird. Alle Widersprüche, die ich Ihnen aufgezählt habe, lösen sich auf, wenn wir das Vorhandensein des Knorpelverschleißes getrennt sehen von den Schmerzen. Dann bleibt natürlich die Frage, was wehtut, wenn nicht der verschlisse- ne Knorpel. Die Antwort kennen wir seit langem.

Zu hohe Zugspannungen der Muskeln und Faszien führen zu den Schmerzen und in der Folge dann immer mehr zum Verschleiß, weil der Druck im Ge- lenk zu hoch ist. Leider ist diese zu hohe Spannung weder im Röntgen noch im CT oder MRT zu sehen. Dies könnte der Grund sein, warum die herkömmli-

che Medizin diesen Zusammenhang bis heute nicht erkannte.

 

Wir fanden heraus, dass der Körper mit diesen Schmerzen davor warnen will, dass der Knorpel ver- schleißt. Deswegen tauften wir sie Alarmschmerzen. Beseitigt man das, was die Arthrose verursacht, nämlich die Muskelspannungen, welche den Ge- lenkdruck zu stark ansteigen lassen, dann sind diese Schmerzen plötzlich drastisch gemindert oder ganz verschwunden – während der Knorpelverschleiß na- türlich nach wie vor existiert.

 

Gleichzeitig stoppt man dadurch den weiteren Ver- schleiß des Knorpels. Und gibt ihm die Chance, sich wieder zu regenerieren. Ein Vorgang, der von der Schulmedizin leider immer noch vehement bestrit- ten wird. Aber auch diese Frage ist geklärt, denn holländische Wissenschaftler von der Universität Utrecht konnten zeigen, dass Gelenkknorpel sich wieder aufbaut, wenn man die nötigen Vorausset- zungen herstellt.

 

Es fällt Ihnen schwer, das zu glauben? Verständlich, aber leiden Sie vielleicht an Kniearthrose? Dann le- gen Sie sich auf den Bauch, beugen Sie das betrof- fene Knie und lassen sich von einem Helfer die Fer- se vorsichtig aber deutlich 2 Minuten zunehmend Richtung Gesäß drücken. Anschließend, nach kurzer Erholung, werden Sie spüren, dass Ihr Knie weniger schmerzt – womit der Beweis erbracht ist: Ihre Ar- throse tut nicht weh.

 

Von Dr. Petra Bracht

(www.liebscher-bracht.com)

 

 

 

So macht Übersäuerung krank

Erst seit etwa zwei Generationen besteht ein großer
Teil unserer täglichen Nahrung aus industriell hergestellten
Lebensmitteln und unsere körperlichen
Tätigkeiten nahmen rapide ab. An beides konnten
wir uns in dieser kurzen Zeit unmöglich anpassen.
Weil schon kleinste Abweichungen des Säure-Basen-
Wertes des Blutes lebensbedrohlich werden
können, hat unser Körper umfangreiche Puffersysteme
eingebaut.
Während die Lunge die Kurzzeitregulation durch
das Abatmen von Säuren übernimmt, scheiden die
Nieren ständig Säuren aus. Ebenso die Knochen
und das gesamte fasziale Gewebe haben eine weitere,
extrem wichtige neutralisierende Funktion für
den ausgeglichenen Säure-Basen-Stoffwechsel. Unsere
heute verbreitete Ernährungsweise mit einem
hohen Anteil an tierischen Eiweißen (Fleisch, Wurst,
Käse und alle anderen Milchprodukte) bringt eine
maximal denkbare Säurebelastung mit sich. Um das
notwendige Säure-Basen-Verhältnis aufrecht erhalten
zu können, greift ein weiterer Notmechanismus:
Der Körper verwendet das Kalzium des Knochens. In
einer neueren Studie konnte nachgewiesen werden,
dass eine chronische Übersäuerung den Abbau von
Knochen fördert, den Knochen aufbauende Zellen
hemmt und zusätzlich große Mengen von Kalzium
aus den Knochen zieht. Osteoporose, die insbesondere
in den westlichen Nationen mit dem weltweit
höchsten Verzehr von Milchprodukten massiv zunimmt,
ist die Folge.
Ein weiterer Zusammenhang von großem Ausmaß
ist die verminderte Wasserbindungskapazität durch
zu viele Säuren. Das Bindegewebe besteht zu großen
Teilen aus Zucker-Eiweiß-Bestandteilen, den
Proteoglykanen. Diese Gebilde können Sie sich
vorstellen wie unendlich viele einzelne Federn. Am
Ende jedes einzelnen Federfädchens befinden sich
viele negativ geladene Gruppen, die nur darauf
warten, Wassermoleküle an sich zu binden. Diese
sorgen nämlich für Flexibilität und Elastizität des gesamten
Gewebes. Das so gebundene Wasser wird
bei mechanischer Belastung beispielsweise in den
Gelenken zum Abpuffern genutzt, indem es wie aus
einem Schwamm ausgedrückt wird. Geht die Belastung
zurück, entspannt sich die Muskulatur wieder,
die das Gelenk umgibt. Dann kann das Bindegewebe
das Wasser wieder wie ein Schwamm aufsaugen.
Und jetzt bitte genau verstehen: Befinden sich aber
zu viele Säuren im Extrazellularraum, dann binden
sich diese an die negativ geladenen Strukturen der
Federfädchen. Sie neutralisieren die Ladung und
verlieren dadurch die Wasserbindungskapazität.
Durch diesen Vorgang geht die Fähigkeit des Bindegewebes,
Wasser zu binden, verloren!
Die negativen Folgen sind vielfältig. Es kommt zu
verminderter mechanischer Abpufferung in den Gelenken,
zu einer zunehmenden Einschränkung der
gesamten Belastbarkeit und einer Verminderung der
so notwendigen Flexibilität unseres gesamten Gewebes.
Man könnte auch von einem Austrocknungsprozess
sprechen. Angefangen mit einer erhöhten
Verletzungsgefahr wird weiterhin die Signalübermittlung
blockiert. Die Zellen werden somit nicht
mehr ausreichend versorgt und entsorgt. Sicherlich
verändert sich auch die Ladung der Zellwände. Der
Weg für die Entstehung unterschiedlichster Erkrankungen
ist geebnet.
Ihre
So macht Übersäuerung krank
Dr. med. Petra Bracht – So geht Gesundheit, Mitbgegründerin der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht, mehr Infos unter www.liebscherbracht.com

Migräne-muß man wirklich damit leben

von Roland Liebscher und Bracht, Begründer der Liebscher Bracht Schmerztherapie

mehr dazu unter:www.liebscherbracht.com

 

 

 

 

 

Faszientherapie bei Rückenschmerzen

Durch die Erkenntnisse aus der Faszienforschung gibt es neue Ansätze in der Schmerztherapie und  Bewegungstherapie.

Hier zeigt Faszienforscher Dr. Schleip interessante Zusammenhänge zwischen Faszien und Rückenschmerz auf.

 

 

Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz ???

 

Mit der neuen Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht wird die herkömmliche Vorgehensweise bei Rückenschmerzen durchbrochen.

Einfach mal das Gegenteil machen, was alle Welt macht- so einfach kann die Lösung sein…

 

 

 

 

Rücken- und andere Schmerzen durch Bewegung heilen?

Kann es so einfach sein? Die meisten Menschen sind der Meinung, dass Rückenschmerzen und andere Schmerzen dadurch verursacht werden, dass die Bandscheibenvorwölbungen oder –vorfälle auf Nervenwurzeln an der Wirbelsäule drücken, dass der Spinalkanal verengt ist, Facettengelenke oder Hüften und Knie Arthrose haben und entzündet sind, das Schultergelenke entzündet oder verkalkt sind, Sehnen oder Menisken verschlissen sind oder „Krankheiten“ wie Fibromyalgie oder ein Schmerzgedächtnis vorliegen.
Es gibt eine einfache, logische Überlegung, die dazu in der Lage ist die oben beschriebenen herkömmlich vermuteten „Schmerzursachen“ in Frage zu stellen oder sogar anzweifeln zu können? Wenn es tatsächlich so wäre, dass Schädigungen und Veränderungen der Struktur oder ein fest im Gehirn installiertes Schmerzgedächtnis  Verursacher unserer Schmerzen sind, warum verändern sich dann oft bei diesen Schmerzen die Intensität oder der Ort an dem sie fühlbar sind? Warum tut die geschädigte Bandscheibe an einem Tag weh, am nächsten viel weniger oder gar nicht? Warum schmerzt die Facettengelenksentzündung im Stehen oder Sitzen und ist im Liegen von einer Minute auf die andere plötzlich nicht mehr wahrnehmbar? Logisch wäre doch, dass der Schmerz der Arthrose oder der Verkalkung sich so wenig verändert wie die Arthrose oder Verkalkung selbst. Wenn sich Ihre Schmerzen aber verändern, es mal weniger, mal mehr, mal überhaupt nicht weh tut – was bei den meisten Schmerzen der Fall ist – haben Sie einen starken Hinweis dafür dass Ihre Muskeln und Faszien dafür verantwortlich sind.
Aber was läuft da schief, dass unsere Muskeln und Faszien Schmerzen erzeugen? Der Grund ist unsere in der heutigen Lebensweise massiv eingeschränkte körperliche Bewegung. Durchschnittlich nutzen wir von möglichen 100 Prozent gerade mal 5 bis 10 Prozent. Wenn wir Sport treiben – je nachdem welchen – vielleicht 20 Prozent. Durch unsere nicht ausgeführten Bewegungswinkel erzeugen unsere Muskeln im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer höhere Zugspannungen. Unsere Faszien verfilzen und werden immer fester unnachgiebiger – vergleichbar mit einem zu heiß gewaschenen Wollpullover. Dadurch können Rücken- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und sogar Fibromyalgie entstehen. Ganz zu schweigen von im Alter zunehmenden Bewegungseinschränkungen bis hin zum Rollator. Eine aktuelle Studie, kommt sogar zu dem Ergebnis, dass weltweit jährlich fünf Millionen Menschen mangels körperlicher Aktivität sterben.
Das alles muss nicht sein. Sie können die Belastungen Ihrer Wirbelsäule und der anderen Gelenke durch nur 15 Minuten tägliches Üben normalisieren. Wenn Sie so Ihr persönliches Bewegungsprofil durch die passenden Engpassdehnungen ergänzen verschwinden die meisten Schmerzen wie von selbst. So können Sie Ihre Schmerzen durch Bewegung heilen.

 

Von Dr. Petra Bracht, Mitbegründerin der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

mehr unter: www.liebscher-bracht.com

Badewannentest bei Knieschmerzen

Die Häufigkeit von Knieschmerzen in der Bevölkerung steigt seit Jahrzehnten  unerbittlich. Inzwischen gehen viele davon aus, dass es „normal“ ist irgendwann Arthrose im Kniegelenk zu bekommen und später ein künstliches Knie. Doch diese Realität ist falsch, es liegt ein fataler Irrtum vor. Wir müssen bei der Behandlung von Knieschmerzen von einem anderen Schmerzverständnis ausgehen bei dem es viel mehr um die Funktion unserer Muskeln und Faszien geht.
Die herkömmliche Medizin geht stark vom Ursache-Wirkungs-Prinzip aus. Im Falle des Knies wäre eine Ursache zum Beispiel ein Riss im Meniskus, ein geschädigtes Band oder Arthrose welche die Schmerzen verursachen. Langjährige Erfahrung in der Behandlung von Schmerzpatienten jedoch zeigt: Oftmals handelt es sich um von so genannte Alarmschmerzen, die durch Spannungen in den muskulär-faszialen Strukturen entstehen, die das Knie umgeben. Der Schmerz hat in dieser Sichtweise eine Funktion, nämlich das Kniegelenk vor Schäden zu schützen. Das ist der Ausgangspunkt unserer Behandlungsmethode mit der manualtherapeutischen Methode der Osteopressur.
Wie können Sie als Patient nun herausfinden, ob Ihre Knieschmerzen solche funktionellen Schmerzen sind. Auch wenn Sie vielleicht begleitend Arthrose oder geschädigte Menisken haben? Das ist eigentlich ganz einfach mit dem Badewannentest. Füllen Sie ihre Wanne mit sehr warmem Wasser, in dem Sie sich wohl und entspannt fühlen – heiß genug, aber auch nicht zu heiß. Die passende Wohlfühltemperatur lässt sich leicht durch Zugabe von heißem oder kaltem Wasser – je nachdem – regulieren.
Bleiben sie etwa eine viertel Stunde lang im angenehm warmen Wasser und spüren Sie anschließend gezielt ihrem Knieschmerz nach. Das funktioniert ähnlich auch unter der Dusche.
Wenn sich der Schmerz durch das warm-heiße Bad verringert hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich bei Ihren Schmerzen um Alarmschmerzen, ausgelöst durch muskulär-fasziale Spannungen handelt, die Sie mit Osteopressur gezielt in den Griff bekommen können. Würden die Schmerzen durch den geschädigten Meniskus oder andere Schäden ausgelöst, könnten sie durch die Wärme des Bades nicht verringert werden.
Mit der Osteopressur wählen Sie einen natürlichen Behandlungsweg, der gezielt auf die Schmerzursache wirkt. Ziel ist es, die muskulär-faszialen Spannungen zu reduzieren, die letztlich die Schmerzen verursachen. Das heißt, wir setzen an bestimmten im Körper vorhandenen Schaltstellen an, Rezeptoren in der Knochenhaut. Sie werden durch die Osteopressur aktiviert, Fehlspannungen der Muskeln und das Schmerzgedächtnis werden gelöscht. Schon nach der ersten Behandlung kommt es zu einer deutlich spürbaren Abnahme des Schmerzes im Kniegelenk – auch bei bereits vorhandenen Schäden des Gelenks zum Beispiel durch Arthrose. Vor allem wenn Sie vor einer Operation stehen ist es einen Versuch wert, Ihre Schmerzen auf diese natürliche Art und Weise zu beseitigen.
Von Petra Bracht, Mitbegründerin der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

mehr unter www.liebscher-bracht.com

 

 

Die enorme Kraft des Bindegewebes nutzen

Faszien sind momentan in aller Munde. In der Naturheilkunde sind sie schon lange bekannt. Aber in der Medizin spielten sie lange so gut wie keine Rolle. Seit einigen Jahren wird zunehmend geforscht und diese Forschung beweist zunehmend Aussagen der Ernährungsmedizin und der neuen Schmerz- sowie Bewegungstherapie.

 

Vor Beginn dieser Forschung ging es beim Bindegewebe vor allem um die Transport- und Fließfähigkeit der in ihr zirkulierenden Zwischenzellflüssigkeit. Vor allem davon hängt ab, dass sich keine Abfallstoffe in ihr stauen. Denn die Zellen können nur gut mit Nährstoffen versorgt werden, wenn die Flüssigkeit frei von unerwünschten Inhaltstoffen ist. Die große Bedeutung des Fasziennetzes zeigt folgendes Bild deutlich: Würde man alles aus dem Körper entfernen, was nicht zur Faszie gehört, würde er sich so gut wie nicht ändern. Man sähe ein Netzwerk unendlich vieler Fäden. Das liegt daran, dass die Faszie jede unserer 90 Billionen Zellen miteinander verbindet. Würde man dagegen die Faszie entfernen, läge da ein Haufen ungeordneter Zellen in einer Pfütze.

 

Wie wir inzwischen wissen, verändert sich dieses komplexe, dreidimensionale Netzwerk in jeder Sekunde. Kleine Spinnentierchen, so genannte Fibroblasten, spinnen permanent neue Fäden, nehmen sie weg oder flechten stärkere Verbindungen. Eine gesunde Faszienstruktur kann man mit der Scherengitterstruktur einer Damenstrumpfhose vergleichen. Sie macht Faszien hochelastisch und bildet Strömungskanäle, durch die Nährstoffe zu den Zellen „hinschwimmen“ können und Abfallstoffe wegtrans

portiert werden können. Der Baumeister der Faszienstruktur ist unsere Körperbewegung, die wir im Alltag verwenden. Die Fibroblasten „weben“ Scherengitter nur dann, wenn die Muskeln unseren Körper und die Gliedmaßen regelmäßig vollständig in alle Beuge- und Streckwinkel hineinbewegen.

 

Da wir unsere möglichen Bewegungswinkel nur zu erschreckenden 10 – 15 Prozent nutzen, sie also zu 85 – 90 Prozent unbenutzt bleiben, weben die Fibroblasten – so die neueste Faszienforschung – eine verfilzte Faszienstruktur. Diese können Sie sich vorstellen wie einen zu heiß gewaschenen Wollpullover. Er wird viel zu eng und klein und ist fast undurchlässig. Ersteres führt zu den Schmerzen, unter denen die meisten Menschen, je älter sie werden, umso schlimmer leiden, zu Arthrose und Bandscheibenschäden, zu Unbeweglichkeiten sowie zu Krankheiten, weil die Zellen unterversorgt werden und im eigenen Abfall ersticken, was zur Entartung führen kann.

 

Die gute Nachricht ist: Im Gegensatz zum verfilzten Wollpullover können wir unsere Faszienstruktur in jedem Alter wieder in die gesunde Scherengitterstruktur umweben. Wie? Indem wir unsere Beweglichkeit systematisch erhöhen und die rückeroberten Winkel regelmäßig nutzen. Am besten mit dafür speziell entwickelten Engpassdehnungen und dem Faszien-Yoga. Mit nur 15 Minuten täglich kommen Sie spürbar voran.

Von Dr. med Petra Bracht, Mitbegründerin der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Sitzen ist das neue Rauchen

Über die großen gesundheitlichen Gefahren des Sitzens – ich berichte seit Jahren darüber – sind sich nun endlich zunehmend Fachleute, auch international, einig. Natürlich sind diese Nachteile nicht identisch mit denen des Rauchens, aber je nach Dosierung kann Ihre Gesundheit langfristig auf so gut wie allen Ebenen darunter leiden.

Während Sie diesen Artikel lesen, sitzen Sie wahrscheinlich auch. Fast alle machen das so – durchschnittlich 11,5 Std täglich, die Zeit des „Schlafen in Sitzposition“ (in Seitenlage eins oder beide Knie angezogen) nicht berücksichtigt. Dadurch entsteht die neue „Sitzkrankheit“ – eine Fülle von Beschwerden, dadurch dass der Körper über viele Stunden täglich in bestimmten, durch den Stuhl fixierten, Gelenkwinkeln verharrt.

Die auffälligsten und quälendsten dabei sind Rückenschmerzen in allen 3 Bereichen der Wirbelsäule, Hüft- und Kniegelenkschmerzen sowie der damit einhergehende Verschleiß von Bandscheiben und Gelenkknorpeln (Arthrose). Damit nicht genug, kommt es immer schlimmer. Durch die zunehmenden Verkürzungen von Faszien und Muskeln und den „in den Keller gehenden“ Stoffwechsel, werden die Zellen in vielen Bereichen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sowie der Stoffwechselabfall kann nicht mehr effizient abtransportiert werden. Die über Stunden unveränderte Körperposition und die Ruhigstellung der Gewebe in Bauch- und Brusthöhle schaffen Verdauungs- und Atemprobleme, geminderte Arbeitsleistung von Lungen, Nieren, Leber und Herz sowie Versorgungsprobleme durch eingeklemmte Nerven, Blut- und Lymphgefäße.

Bei meiner Arbeit mit Patienten wird mir immer wieder bewusst, wie ausweglos den meisten Menschen diese Veränderungen erscheinen, weil diese meist mit dem Älterwerden in Verbindung gebracht werden. Insbesondere die immer schlimmeren Schmerzen, die Schmerzmittel, die den Magen belasten oder das Denken einschränken, die Angst vor scheinbar unvermeidbaren Operationen und künstlichen Gelenken, machen für viele Menschen das Leben zunehmend weniger lebenswert.

Gott sei Dank kennen wir die Lösung für dieses Problem. So unglaublich das klingt: Wenn man verstanden hat wie dieses gesundheitliche Desaster zustande kommt und daraus resultierend den entsprechenden Ausgleich schafft, kann man sitzen wie bisher.  Das ist ja allein schon deswegen wichtig, weil das Sitzen aus unserem Berufs- und Privatleben ja gar nicht mehr wegzudenken ist. Schon diese beiden 2minütigen Übungen verschaffen Ihnen spürbare Erleichterung und zeigen Ihnen woraus die Lösung besteht: Legen Sie im Stand beide Handflächen auf die Gesäßhälften und drücken Sie zunehmend Ihre Leisten nach vorne. Lassen Sie Ihre gestreckt zur Seite gehaltenen Arme in einer Ecke von den Wänden zunehmend nach hinten drücken. Lassen Sie einen deutlichen Dehnungsschmerz zu, bei dem Sie aber nicht gegenspannen müssen. Anschließend kennen Sie den Weg, auf dem die Lösung zu finden ist.

Von Dr. Petra Bracht, Mitbegründerin der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Wasser und Bandscheiben

Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser. Damit ist Wasser das wichtigste Lebensmittel schlechthin. Jede biologische Stoffwechselreaktion findet im wässrigen Milieu statt. Wir benötigen Wasser zum Transport der Nährstoffe und für die Beseitigung der Abfallstoffe. Wenn dem Körper nicht ausreichend reines Wasser zugeführt wird, ist der Nährstofftransport zu den Zellen, als auch die Beseitigung der Abfallstoffe gestört, lebenswichtige Stoffe kommen verspätet oder gar nicht an ihrem Ziel an. Jeder zweite jedoch trinkt zu wenig oder falsch. Eine Unterversorgung mit Wasser wirkt sich fatal auf das Gehirn aus, ebenso sind die Abwehrzellen des Blutes betroffen und das Krebsrisiko steigt.

Wasser und Säure-Basen-Haushalt

Durch Mangel an reinem Wasser und durch Übersäuerung wird das Bindegewebe, welches ja neben Eiweissbausteinen und Kollagenen aus Wasser besteht, zu einer Deponie für Säuren, Schwermetalle und Giftstoffen. Doch gerade das fasziale Bindegewebe kam in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fokus der Wissenschaft und es konnte nachgewiesen
werden, dass viele Schmerzzustände im faszialen Bindegewebe ihre Ursache haben.
Die bindegewebigen Strukturen oder auch Faszien genannt sind die Hüllstrukturen der Muskeln bzw. Muskelketten und der inneren Organe und haben eine scheren gitterartige Ausrichtung der Kollagenfasern. Sie ähneln einer elastischen Damenstrumpfhose. Durch Wassermangel, Übersäuerung, Bewegungsarmut, und Stress dominieren die kontraktilen Zellen im
Bindegewebe und das Fasernetz verfilzt, verklebt und verliert seine Elastizität.
Durch die permanente Bindung von sauren Stoffwechselprodukten an die Bindegewebemoleküle sinkt die Wasserbindungsfähigkeit, als auch die Transportleistung für sämtliche Nährstoffe im Zwischenzellgewebe, wodurch das Bindegewebe immer mehr verhärtet. Aufgrund von mangelnder Nährstoffund Sauerstoffversorgung und einer dadurch immer stärker werdenden Verschlackung, wird das Bindegewebe immer mehr geschädigt. Eine Sauerstoffunterversorgung führt dabei immer weiter in die Sackgasse der Gewebeübersäuerung und zu permanenten Muskelverspannungen, die nicht willentlich gelöst werden können.

Durch das kontrahierte Bindegewebe wird der umhüllte Muskel selber unflexibler und ein Warnschmerz wird geschaltet. Durch reines Wasser, basische Ernährung und fasziale Dehnkräftigungsübungen ist es möglich dieses verhärtete und übersäuerte Bindegewebe wieder zu entschlacken und flexibel zu machen und somit von Schmerzen zu befreien. Denn da wo viel Sauerstoffmangel, Wassermangel und Säureüberschuss herrscht, da ist auch viel Schmerz. Mehr Sauerstoff, mehr reines Wasser und mehr basische Milieu bedeutet
weniger Schmerz. Eine weitere Folge des Mangels an reinem Wasser und der Übersäuerung ist das saure Milieu im extrazellulären Raum, welches Reizungen an bestimmten Nervenendungen verursacht. Diese Veränderung des chemischen Milieus werden an das Gehirn weitergeleitet,
woraufhin das Gehirn den Schmerz schaltet. Im Inneren einer Zelle herrscht ein basisches Milieu. In diesem basischen Milieu der Zelle können die Enzyme, die für DNA Reparatur zuständig sind, optimal funktionieren und ihre beste Wirkung entfalten. Der berühmte Wasserforscher, Dr. med. Batmanghelidj kommt zu dem Ergebnis, dass bei schwerer
intrazelluärer Übersäuerung es zu einem potentiellen genetischen Schaden kommen kann, weshalb der Körper ein Schmerzsignal sendet, bevor es zu irreversiblen Schäden des Körpers kommt. Der Schmerz kann unterschiedlichste Ausprägung haben, je nachdem wie weit der Wassermangel bzw. die Übersäuerung fortgeschritten ist, wo die Säure sich ablagert
und in welchem Ausmass sie sich ablagert.

Der Wert reinen Wassers

Damit Wasser seine Aufgabe als Transportmittel erfüllen kann, sollte es möglichst rein sein. Universitätsprofessor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln, sagt zum Thema Wasser folgendes: „Dass Mineralien im Wasser dem Menschen von Nutzen sein sollen, ist bis heute nicht bewiesen.“ Im Gegenteil: Prof. Dr. Ingo Froböse erklärt, dass Wasser möglichst rein sein soll, um seinen Aufgaben des Transportierens und Lösens nachzukommen. „Der Nutzen von Mineralien ist ein Marketing-Gag der Industrie“. Deshalb empfiehlt er unbelastetes reines
Wasser.

 

Dr. Norman Walker wurde 116 Jahre und trank bis Ende seines Lebens reines mineralarmes Wasser. In seinen Forschungen fand er heraus, dass die Inhaltsstoffe,
v.a. organischer Kalk (Carbonate) und Metalle lebensgefährlich für die Gesundheit sind.
Auch er kam zu dem Ergebnis, dass es Aufgabe der Ernährung ist uns mit organischen Mineralstoffen zu versorgen und nicht Aufgabe des Wassers, welches lediglich anorganische Mineralstoffe enthält. Auch der Pionier der Wasserforschung Prof. Louis-
Claude Vincent von der Universität Paris untersuchte 12 Jahre die Qualität des Leitungswassers in den unterschiedlichsten Städten Frankreichs und setzte dies ins Verhältnis zu dem Gesundheitszustand der Bevölkerung. Er fand heraus, dass an den Orten mit sehr hartem, d.h. mineralreichem Trinkwasser, die Zahl der Herz-Kreislauferkrankungen und Krebserkrankungen
signifikant höher lagen als an Orten mit weichem, gering mineralisiertem Wasser. Vincent
ermittelte einen Messwert und die dazugehörigen Grenzwerte für gesundes Wasser. Dazu benutzte er die elektrische Leitfähigkeit, welche mit dem Parameter Mikrosiemenswert gemessen wird. D. h. je höher der Mikrosiemenswert, desto höher ist die Belastung des Wassers mit anorganischen Mineralien und Toxinen. Je niedriger die Leitfähigkeit des Wassers ist, desto
niedriger die Belastung und desto höher ist die entschlackende und entgiftende Wirkung des Wassers. Nur bei einer niedrigen Leitfähigkeit, kann das Wasser seine Aufgabe im Körper erfüllen.

Einteilung des Wassers entsprechend der Mikrosiemenswerte
(nach Vincent)_

unter 90 ms noch gute entschlackende Wirkung
91 bis 130 ms noch befriedigend, bedingt aufnahmefähig
131 bis 167 ms keine entschlackende Wirkung mehr
168 bis 299 ms bereits belastend
300 bis 599 ms schlecht
600 bis 1200 ms stark belastend
1201 bis 1580 ms sehr stark belastend
1580 ms und mehr

Die Entwicklung der Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung
(TVO) in Deutschland

Bis 1980 galt ein Grenzwert von 280 ms
Bis 30.09.1990 ein Grenzwert von 1000 ms
Bis 27.05.2001 ein Grenzwert von 2000 ms
Seit 28.05.2001 ein Grenzwert von 2500 ms
Seit 1.11.2011 ein Grenzwert von 2790 ms
Und wann kommt die nächste Erhöhung?
Im Bilde gesprochen ist mineralarmes Wasser wie ein leerer Bus, der die Möglichkeit hat Passagiere, (d.h. Schlackenstoffe) zu transportieren. Ist das Wasser aber schon sehr mit Mineralien und Schadstoffen gesättigt, dann müssen die Passagiere (d.h. die Schlackenstoffe)
warten, bis sie abtransportiert werden können. D. h. die Schlackenstoffe bleiben im Körper
bzw. der Körper wird durch das belastete Wasser noch mehr belastet.

Was ist von der Trinkbarkeit unseres Leitungswassers zu halten?

Medien berichten immer wieder vom Medikamenten-Cocktail im Trinkwasser. In wissenschaftlichen Wasseranalysen konnte bereits vor Jahren das Hormon der Pille nachgewiesen werden. Darüber hinaus findet man das Trinkwasser angereichert mit Blutfettsenkern (Clofibrinsäure), Schmerzmitteln (Ibuprofen, Diclofenac), Antirheumatika,
Antibiotika und Röntgenkontrastmitteln. Über einen Umweg durch menschlichen Körper rauschen allein 100 Tonnen Schmerzmittel jährlich in die Toilette. Die Klärwerke in Deutschland müssten viele Millionen investieren, allein um die Antibabypille herauszufiltern. Doch auch Pestizide, Nitrate und Chlor denen eine krebserregende Wirkung nachgesagt werden, finden
sich im Leitungswasser. In manchen Regionen konnte sogar radioaktives Uran nachgewiesen werden. Durch die Rohre der Wasserleitungen, seien es Kupferrohre, Bleirohre, verzinkte Eisenrohre hat man eine entsprechende Schwermetallbelastung. Langes Stehen des Wassers in den Rohren und auch saures Wasser tun ihr Übriges dazu. Laut gemeinsamer Information
des Umweltbundesamtes und des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und
Veterinärmedizin wird ein stark erhöhter Kupfergehalt von Trinkwasser mit Leberschäden und sogenannten frühkindlichen Leberzirrhosen bei Säuglingen in Verbindung gebracht. Aus verzinkten Eisenrohren können sich besonders durch saures Wasser aus der Zinkschicht hochgiftige Schwermetalle, wie Kadmium lösen. Kadmium schädigt v.a. Leber und Nieren. Besonders Menschen mit Eisenmangel nehmen überdurchschnittlich viel Kadmium
auf. Zu den Folgen des Bleis äussert sich die Verbraucherzentrale wie folgt: „Es wirkt auf Ungeborene, Heranwachsende und auch für Erwachsene schon in geringen Spuren als chronisches Gift. Es schädigt das Wachstum, die Blutbildung und das Nervensystem.“ Wenn das Trinkwasser direkt mit Bleirohren in Kontakt kommt, kann nach dem Umweltmedizinischen Informationsdienst der Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter nicht eingehalten werden.
Bei Kunststoffrohren ergibt sich das Problem der Bildung eines Biofilms. Biofilme bestehen aus einer Schleimschicht, in der Mikroorganismen, wie z. B. Bakterien eingebettet sind und sich darin wunderbar vermehren können. In jeder Wasserleitung kann sich ein sogenannter Biofilm bilden. Vor allem Kunststoffrohre, können durch die Abgabe von organischen Verbindungen
an das Wasser zu einer erhöhten Zahl der Bakterien führen. Prof. Dr. Hans-Curt Flemming Institutsleiter des Biofilm Centers der Universität Duisburg-Essen beschreibt, dass Desinfektionsmittel nur die oberen Schichten des Biofilms erreichen, während die darunterliegenden unversehrt bleiben. Abgestorbene Bakterien dienen den anderen Bakterien als Futter, so dass auf der Schicht der abgestorbenen Bakterien sich neue ansiedeln und den Biofilm aufbauen.

Die Qualität des Wassers in Flaschen

Stiftung Warentest schreibt: „In mehr als jeder dritten Flasche fanden wir Keime – kein Problem für Gesunde, für Immunschwache schon.“ (Stiftung Warentest, Juli 2012) Bei Plastikflaschen haben wir das Problem der Weichmacher. Bei Weichmachern handelt es sich um chemische Substanzen, die Kunststoffen zugesetzt werden, um diese flexibel oder geschmeidig zu machen. V.a. die giftige Chemikalie Bisphenol A ist in vielen Plastikprodukten vorhanden und kann neueren Studien zufolge direkt vom Speichel ins Blut gelangen. Bisphenol A gilt als nerven schädigend, krebserregend und hormonverändernd. Besonders gefährdet sind v.a. Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Professor Gilbert Schönfelder, Toxikologe am Institut
für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charité Berlin verweist auf neue Studien, dass hormonelle Schadstoffe einen nicht zu unterschätzenden Zusammenhang zu Diabetes und Fettleibigkeitsraten haben. Bei Versuchstieren kam es bei einer Belastung mit der
Chemikalie Bisphenol A im Mutterleib zu einer erhöhten Gewichtszunahme und einer erhöhten Insulinresistenz. Zu Beginn unserer Arbeiten hatten wir nicht erwartet, eine so massive östrogene Kontamination in einem Lebensmittel vorzufinden, das strengen Kontrollen
unterliegt,“ sagte Biologe Martin Wagner. „Allerdings mussten wir feststellen, dass Mineralwasser hormonell betrachtet in etwa die Qualität von Kläranlagenwasser
aufweist.“ Prof. Andreas Gies vom deutschen Umweltbundesamt weisst auf folgendes hin: „Wir finden heute Weichmacher im Blut von uns allen, auch dem unserer Kinder. Diese Stoffe können problematisch für die Gesundheit sein – für die Spermienqualität, aber auch
bei Brust- und Hodenkrebs.“

 

Kriterien für Wasserveredlungsanlagen

Aufgrund der immer schlechter werdenden Qualität des Wassers, wird es immer dringlicher, sich nach individuellen Lösungen umzuschauen, und selbst für reines Wasser zum Trinken zu sorgen. Die Lösung dazu könnte eine eigene Wasserveredlungsanlage sein, mit der wir unser Trinkwasser so aufwerten können, dass es unserer Gesundheit dient, statt ihr zu schaden. Welche Kriterien für Wasserveredlungsanlagen sollte man nun zu Grunde legen? Die Molekularfilterung ist das einzig wirkliche Verfahren um Wasser zu reinigen. Bakterien, Viren, Medikamentenrückstände, Nitrate, Pestizide und Schwermetalle werden an der Membran zurückgehalten und nur die Wassermoleküle dringen durch. Dabei entsteht ein reines Wasser, leider aber auch ein saures Wasser. Deshalb sollte die ursprüngliche biophysikalische Struktur wieder hergestellt werden. Wir erhalten dann ein Wasser, das nahezu neutral ist. Wasser ist nicht nur Transportmittel, sondern auch Informationsspeicher. Durch Effektive Mikroorganismen, die in eine Tonkeramik eingebrannt sind, können Informationen aus dem Wasser gelöscht werden. Der Forscher Masaru Emoto, dessen Wasserkristallbilder vielfach um die Welt gingen, erforschte das Wasser als Informationsträger. Emoto konnte anhand seiner Wasserkristallbilder zeigen, wie Musik, Worte, Gedanken und Gebete diese verändern.
Aber auch der Diplomphysiker Dr. Wolfgang Ludwig vom Institut für Biophysik in Horb kommt zu dem Ergebnis: „Wenn man Wasser reinigt, selbst wenn man es destilliert, sind die Informationen der Schadstoffe, also deren elektromagnetische Schwingungen nach wie vor nachweisbar.“ Dr. Ludwig hatte die Frequenzen aus verschiedenen Heilwässern getestet
und fand in diesen Wasserproben spezifische Eigenfrequenzen, die den menschlichen Gehirnwellen entsprechen. Auch Prof. Cyril W. Smith von der Universität Salford
in England konnte in einer Doppelblindstudie zeigen, dass Allergien allein durch die Information der allergieauslösenden Stoffe, also deren elektromagnetischen Frequenzen ausgelöst werden können. Die Homöopathie zeigt ebenfalls die Wirksamkeit der Informationsmedizin, da homöopathische Mittel so stark verdünnt sind, dass hauptsächlich nur noch die Information enthalten ist. Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Wasserveredelung ist Wasserbelebung bzw. die Levitation. Der Wasserforscher Victor Schauberger beobachtete, dass wenn Wasser in der Natur frei fl iessen kann, bewegt es sich spiralförmig und es entstehen unzählige Wirbel. Durch die Wirbelbewegungen können gebundene Gase, wie z.B. Faulgase oder Kohlendioxid entweichen, das Wasser kann sozusagen „ausatmen“. Nun ist es aufnahmefähig für den Sauerstoff aus der Luft. Das Wasser kann sozusagen „einatmen“ Wasser, welches durch Rohrleitungen gepresst wird, hat diese Möglichkeit nicht. Es ist sozusagen totes Wasser. Bei Wasserveredlungsanlagen sollte man darüber hinaus beachten, dass nach der Molekularfi lterung das Wasser nicht mehr mit Kunststoffmaterialien in Berührung kommt, und nicht in Wassertanks aufbewahrt wird, da sonst das gereinigte Wasser Stoffe wiederum aus den Kunstoffen herauslöst. Zu empfehlen ist ein Durchfl usssystem und eine V4L-Edelstahlverschlauchung.

Wasser für mehr Wohlbefinden

Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass unser Leitungswasser nicht trinkbar ist und dass es nur mit einem unvernünftig hohem Aufwand in den Klärwerken trinkbar gemacht werden könnte. Es ist also offensichtlich, dass die Wasserwerke mit Ihren momentanen Filteranlagen es nicht vermögen die Schadstoffe ausreichend zu eliminieren. Dazu kommt noch die Problematik der Wasserleitungen. Die im Handel erhältlichen Wässer sind ebenfalls zu belastet, sei es durch die Verkeimung, durch Weichmacher oder durch sonstige Schadstoffbelastungen. Dies kann auch nicht die Trinkwasserlösung sein. Es führt kein Weg daran vorbei, selbst die Verantwortung für sauberes Wasser in die Hand zu nehmen. Die Lösung besteht in einer individualisierte Wasserveredlungsanlage, mit der wir uns das reine Quellwasser direkt ins Haus holen. So erhalten wir ein reines Wasser, welches uns zu mehr Lebensenergie, Lebensqualität und Wohlbefi nden verhilft.

Quellen:

Burggrabe, Hilmar Dr.; Strauß, Markus Dr,: Trinkwasser&Säure-
Basen-Balance

Batmanghelidj, Dr. med.F.: Sie sind nicht krank, Sie sind durstig

https://www.welt.de/gesundheit/article117122947/Bisphenol-Ageraet-
ueber-den-Mund-direkt-ins-Blut.html

www.Tageschau.de von Stefan Keilmann „Hormone aus der
Plastikflasche“

https://www.weichmacher.de/weichmacher-news.html

https://www.stern.de/wissen/natur/plastikfl aschen-mineralwassermit-
hormonen-belastet-657711.htm

https://www.stern.de/wissen/natur/plastikfl aschen-mineralwassermit-
hormonen-belastet-657711.html

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/studie-wasserin-
plastikfl aschen-mit-hormonen-belastet-1924068.html

https://www.handelsblatt.com/technologie/forschungmedizin/
forschung-innovation/biofi lme-bakterien-alsmannschaftsspieler-
seite-3/2907586-3.html

Reines Wasser kann Schmerzen lindern

Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser. Damit ist Wasser das wichtigste Lebensmittel schlechthin. Jede biologische Stoffwechselreaktion findet im wässrigen Milieu statt. Wir benötigen Wasser zum Transport der Nährstoffe und für die Beseitigung der Abfallstoffe. Wenn dem Körper nicht ausreichend reines Wasser zugeführt wird, ist der Nährstofftransport zu den Zellen, als auch die Beseitigung der Abfallstoffe gestört, lebenswichtige Stoffe kommen verspätet oder gar nicht an ihrem Ziel an. Jeder zweite jedoch trinkt zu wenig oder falsch. Eine Unterversorgung mit Wasser wirkt sich fatal auf das Gehirn aus, ebenso sind die Abwehrzellen des Blutes betroffen und das Krebsrisiko steigt.

Wasser und Säure-Basen-Haushalt

Durch Mangel an reinem Wasser und durch Übersäuerung wird das Bindegewebe, welches ja neben Eiweissbausteinen und Kollagenen aus Wasser besteht, zu einer Deponie für Säuren, Schwermetalle und Giftstoffen. Doch gerade das fasziale Bindegewebe kam in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fokus der Wissenschaft und es konnte nachgewiesen
werden, dass viele Schmerzzustände im faszialen Bindegewebe ihre Ursache haben.
Die bindegewebigen Strukturen oder auch Faszien genannt sind die Hüllstrukturen der Muskeln bzw. Muskelketten und der inneren Organe und haben eine scheren gitterartige Ausrichtung der Kollagenfasern. Sie ähneln einer elastischen Damenstrumpfhose. Durch Wassermangel, Übersäuerung, Bewegungsarmut, und Stress dominieren die kontraktilen Zellen im
Bindegewebe und das Fasernetz verfilzt, verklebt und verliert seine Elastizität.
Durch die permanente Bindung von sauren Stoffwechselprodukten an die Bindegewebemoleküle sinkt die Wasserbindungsfähigkeit, als auch die Transportleistung für sämtliche Nährstoffe im Zwischenzellgewebe, wodurch das Bindegewebe immer mehr verhärtet. Aufgrund von mangelnder Nährstoffund Sauerstoffversorgung und einer dadurch immer stärker werdenden Verschlackung, wird das Bindegewebe immer mehr geschädigt. Eine Sauerstoffunterversorgung führt dabei immer weiter in die Sackgasse der Gewebeübersäuerung und zu permanenten Muskelverspannungen, die nicht willentlich gelöst werden können.

Durch das kontrahierte Bindegewebe wird der umhüllte Muskel selber unflexibler und ein Warnschmerz wird geschaltet. Durch reines Wasser, basische Ernährung und fasziale Dehnkräftigungsübungen ist es möglich dieses verhärtete und übersäuerte Bindegewebe wieder zu entschlacken und flexibel zu machen und somit von Schmerzen zu befreien. Denn da wo viel Sauerstoffmangel, Wassermangel und Säureüberschuss herrscht, da ist auch viel Schmerz. Mehr Sauerstoff, mehr reines Wasser und mehr basische Milieu bedeutet
weniger Schmerz. Eine weitere Folge des Mangels an reinem Wasser und der Übersäuerung ist das saure Milieu im extrazellulären Raum, welches Reizungen an bestimmten Nervenendungen verursacht. Diese Veränderung des chemischen Milieus werden an das Gehirn weitergeleitet,
woraufhin das Gehirn den Schmerz schaltet. Im Inneren einer Zelle herrscht ein basisches Milieu. In diesem basischen Milieu der Zelle können die Enzyme, die für DNA Reparatur zuständig sind, optimal funktionieren und ihre beste Wirkung entfalten. Der berühmte Wasserforscher, Dr. med. Batmanghelidj kommt zu dem Ergebnis, dass bei schwerer
intrazelluärer Übersäuerung es zu einem potentiellen genetischen Schaden kommen kann, weshalb der Körper ein Schmerzsignal sendet, bevor es zu irreversiblen Schäden des Körpers kommt. Der Schmerz kann unterschiedlichste Ausprägung haben, je nachdem wie weit der Wassermangel bzw. die Übersäuerung fortgeschritten ist, wo die Säure sich ablagert
und in welchem Ausmass sie sich ablagert.

Der Wert reinen Wassers

Damit Wasser seine Aufgabe als Transportmittel erfüllen kann, sollte es möglichst rein sein. Universitätsprofessor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln, sagt zum Thema Wasser folgendes: „Dass Mineralien im Wasser dem Menschen von Nutzen sein sollen, ist bis heute nicht bewiesen.“ Im Gegenteil: Prof. Dr. Ingo Froböse erklärt, dass Wasser möglichst rein sein soll, um seinen Aufgaben des Transportierens und Lösens nachzukommen. „Der Nutzen von Mineralien ist ein Marketing-Gag der Industrie“. Deshalb empfiehlt er unbelastetes reines
Wasser.

 

Dr. Norman Walker wurde 116 Jahre und trank bis Ende seines Lebens reines mineralarmes Wasser. In seinen Forschungen fand er heraus, dass die Inhaltsstoffe,
v.a. organischer Kalk (Carbonate) und Metalle lebensgefährlich für die Gesundheit sind.
Auch er kam zu dem Ergebnis, dass es Aufgabe der Ernährung ist uns mit organischen Mineralstoffen zu versorgen und nicht Aufgabe des Wassers, welches lediglich anorganische Mineralstoffe enthält. Auch der Pionier der Wasserforschung Prof. Louis-
Claude Vincent von der Universität Paris untersuchte 12 Jahre die Qualität des Leitungswassers in den unterschiedlichsten Städten Frankreichs und setzte dies ins Verhältnis zu dem Gesundheitszustand der Bevölkerung. Er fand heraus, dass an den Orten mit sehr hartem, d.h. mineralreichem Trinkwasser, die Zahl der Herz-Kreislauferkrankungen und Krebserkrankungen
signifikant höher lagen als an Orten mit weichem, gering mineralisiertem Wasser. Vincent
ermittelte einen Messwert und die dazugehörigen Grenzwerte für gesundes Wasser. Dazu benutzte er die elektrische Leitfähigkeit, welche mit dem Parameter Mikrosiemenswert gemessen wird. D. h. je höher der Mikrosiemenswert, desto höher ist die Belastung des Wassers mit anorganischen Mineralien und Toxinen. Je niedriger die Leitfähigkeit des Wassers ist, desto
niedriger die Belastung und desto höher ist die entschlackende und entgiftende Wirkung des Wassers. Nur bei einer niedrigen Leitfähigkeit, kann das Wasser seine Aufgabe im Körper erfüllen.

Einteilung des Wassers entsprechend der Mikrosiemenswerte
(nach Vincent)_

unter 90 ms noch gute entschlackende Wirkung
91 bis 130 ms noch befriedigend, bedingt aufnahmefähig
131 bis 167 ms keine entschlackende Wirkung mehr
168 bis 299 ms bereits belastend
300 bis 599 ms schlecht
600 bis 1200 ms stark belastend
1201 bis 1580 ms sehr stark belastend
1580 ms und mehr

Die Entwicklung der Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung
(TVO) in Deutschland

Bis 1980 galt ein Grenzwert von 280 ms
Bis 30.09.1990 ein Grenzwert von 1000 ms
Bis 27.05.2001 ein Grenzwert von 2000 ms
Seit 28.05.2001 ein Grenzwert von 2500 ms
Seit 1.11.2011 ein Grenzwert von 2790 ms
Und wann kommt die nächste Erhöhung?
Im Bilde gesprochen ist mineralarmes Wasser wie ein leerer Bus, der die Möglichkeit hat Passagiere, (d.h. Schlackenstoffe) zu transportieren. Ist das Wasser aber schon sehr mit Mineralien und Schadstoffen gesättigt, dann müssen die Passagiere (d.h. die Schlackenstoffe)
warten, bis sie abtransportiert werden können. D. h. die Schlackenstoffe bleiben im Körper
bzw. der Körper wird durch das belastete Wasser noch mehr belastet.

Was ist von der Trinkbarkeit unseres Leitungswassers zu halten?

Medien berichten immer wieder vom Medikamenten-Cocktail im Trinkwasser. In wissenschaftlichen Wasseranalysen konnte bereits vor Jahren das Hormon der Pille nachgewiesen werden. Darüber hinaus findet man das Trinkwasser angereichert mit Blutfettsenkern (Clofibrinsäure), Schmerzmitteln (Ibuprofen, Diclofenac), Antirheumatika,
Antibiotika und Röntgenkontrastmitteln. Über einen Umweg durch menschlichen Körper rauschen allein 100 Tonnen Schmerzmittel jährlich in die Toilette. Die Klärwerke in Deutschland müssten viele Millionen investieren, allein um die Antibabypille herauszufiltern. Doch auch Pestizide, Nitrate und Chlor denen eine krebserregende Wirkung nachgesagt werden, finden
sich im Leitungswasser. In manchen Regionen konnte sogar radioaktives Uran nachgewiesen werden. Durch die Rohre der Wasserleitungen, seien es Kupferrohre, Bleirohre, verzinkte Eisenrohre hat man eine entsprechende Schwermetallbelastung. Langes Stehen des Wassers in den Rohren und auch saures Wasser tun ihr Übriges dazu. Laut gemeinsamer Information
des Umweltbundesamtes und des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und
Veterinärmedizin wird ein stark erhöhter Kupfergehalt von Trinkwasser mit Leberschäden und sogenannten frühkindlichen Leberzirrhosen bei Säuglingen in Verbindung gebracht. Aus verzinkten Eisenrohren können sich besonders durch saures Wasser aus der Zinkschicht hochgiftige Schwermetalle, wie Kadmium lösen. Kadmium schädigt v.a. Leber und Nieren. Besonders Menschen mit Eisenmangel nehmen überdurchschnittlich viel Kadmium
auf. Zu den Folgen des Bleis äussert sich die Verbraucherzentrale wie folgt: „Es wirkt auf Ungeborene, Heranwachsende und auch für Erwachsene schon in geringen Spuren als chronisches Gift. Es schädigt das Wachstum, die Blutbildung und das Nervensystem.“ Wenn das Trinkwasser direkt mit Bleirohren in Kontakt kommt, kann nach dem Umweltmedizinischen Informationsdienst der Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter nicht eingehalten werden.
Bei Kunststoffrohren ergibt sich das Problem der Bildung eines Biofilms. Biofilme bestehen aus einer Schleimschicht, in der Mikroorganismen, wie z. B. Bakterien eingebettet sind und sich darin wunderbar vermehren können. In jeder Wasserleitung kann sich ein sogenannter Biofilm bilden. Vor allem Kunststoffrohre, können durch die Abgabe von organischen Verbindungen
an das Wasser zu einer erhöhten Zahl der Bakterien führen. Prof. Dr. Hans-Curt Flemming Institutsleiter des Biofilm Centers der Universität Duisburg-Essen beschreibt, dass Desinfektionsmittel nur die oberen Schichten des Biofilms erreichen, während die darunterliegenden unversehrt bleiben. Abgestorbene Bakterien dienen den anderen Bakterien als Futter, so dass auf der Schicht der abgestorbenen Bakterien sich neue ansiedeln und den Biofilm aufbauen.

Die Qualität des Wassers in Flaschen

Stiftung Warentest schreibt: „In mehr als jeder dritten Flasche fanden wir Keime – kein Problem für Gesunde, für Immunschwache schon.“ (Stiftung Warentest, Juli 2012) Bei Plastikflaschen haben wir das Problem der Weichmacher. Bei Weichmachern handelt es sich um chemische Substanzen, die Kunststoffen zugesetzt werden, um diese flexibel oder geschmeidig zu machen. V.a. die giftige Chemikalie Bisphenol A ist in vielen Plastikprodukten vorhanden und kann neueren Studien zufolge direkt vom Speichel ins Blut gelangen. Bisphenol A gilt als nerven schädigend, krebserregend und hormonverändernd. Besonders gefährdet sind v.a. Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Professor Gilbert Schönfelder, Toxikologe am Institut
für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charité Berlin verweist auf neue Studien, dass hormonelle Schadstoffe einen nicht zu unterschätzenden Zusammenhang zu Diabetes und Fettleibigkeitsraten haben. Bei Versuchstieren kam es bei einer Belastung mit der
Chemikalie Bisphenol A im Mutterleib zu einer erhöhten Gewichtszunahme und einer erhöhten Insulinresistenz. Zu Beginn unserer Arbeiten hatten wir nicht erwartet, eine so massive östrogene Kontamination in einem Lebensmittel vorzufinden, das strengen Kontrollen
unterliegt,“ sagte Biologe Martin Wagner. „Allerdings mussten wir feststellen, dass Mineralwasser hormonell betrachtet in etwa die Qualität von Kläranlagenwasser
aufweist.“ Prof. Andreas Gies vom deutschen Umweltbundesamt weisst auf folgendes hin: „Wir finden heute Weichmacher im Blut von uns allen, auch dem unserer Kinder. Diese Stoffe können problematisch für die Gesundheit sein – für die Spermienqualität, aber auch
bei Brust- und Hodenkrebs.“

 

Kriterien für Wasserveredlungsanlagen

Aufgrund der immer schlechter werdenden Qualität des Wassers, wird es immer dringlicher, sich nach individuellen Lösungen umzuschauen, und selbst für reines Wasser zum Trinken zu sorgen. Die Lösung dazu könnte eine eigene Wasserveredlungsanlage sein, mit der wir unser Trinkwasser so aufwerten können, dass es unserer Gesundheit dient, statt ihr zu schaden. Welche Kriterien für Wasserveredlungsanlagen sollte man nun zu Grunde legen? Die Molekularfilterung ist das einzig wirkliche Verfahren um Wasser zu reinigen. Bakterien, Viren, Medikamentenrückstände, Nitrate, Pestizide und Schwermetalle werden an der Membran zurückgehalten und nur die Wassermoleküle dringen durch. Dabei entsteht ein reines Wasser, leider aber auch ein saures Wasser. Deshalb sollte die ursprüngliche biophysikalische Struktur wieder hergestellt werden. Wir erhalten dann ein Wasser, das nahezu neutral ist. Wasser ist nicht nur Transportmittel, sondern auch Informationsspeicher. Durch Effektive Mikroorganismen, die in eine Tonkeramik eingebrannt sind, können Informationen aus dem Wasser gelöscht werden. Der Forscher Masaru Emoto, dessen Wasserkristallbilder vielfach um die Welt gingen, erforschte das Wasser als Informationsträger. Emoto konnte anhand seiner Wasserkristallbilder zeigen, wie Musik, Worte, Gedanken und Gebete diese verändern.
Aber auch der Diplomphysiker Dr. Wolfgang Ludwig vom Institut für Biophysik in Horb kommt zu dem Ergebnis: „Wenn man Wasser reinigt, selbst wenn man es destilliert, sind die Informationen der Schadstoffe, also deren elektromagnetische Schwingungen nach wie vor nachweisbar.“ Dr. Ludwig hatte die Frequenzen aus verschiedenen Heilwässern getestet
und fand in diesen Wasserproben spezifische Eigenfrequenzen, die den menschlichen Gehirnwellen entsprechen. Auch Prof. Cyril W. Smith von der Universität Salford
in England konnte in einer Doppelblindstudie zeigen, dass Allergien allein durch die Information der allergieauslösenden Stoffe, also deren elektromagnetischen Frequenzen ausgelöst werden können. Die Homöopathie zeigt ebenfalls die Wirksamkeit der Informationsmedizin, da homöopathische Mittel so stark verdünnt sind, dass hauptsächlich nur noch die Information enthalten ist. Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Wasserveredelung ist Wasserbelebung bzw. die Levitation. Der Wasserforscher Victor Schauberger beobachtete, dass wenn Wasser in der Natur frei fl iessen kann, bewegt es sich spiralförmig und es entstehen unzählige Wirbel. Durch die Wirbelbewegungen können gebundene Gase, wie z.B. Faulgase oder Kohlendioxid entweichen, das Wasser kann sozusagen „ausatmen“. Nun ist es aufnahmefähig für den Sauerstoff aus der Luft. Das Wasser kann sozusagen „einatmen“ Wasser, welches durch Rohrleitungen gepresst wird, hat diese Möglichkeit nicht. Es ist sozusagen totes Wasser. Bei Wasserveredlungsanlagen sollte man darüber hinaus beachten, dass nach der Molekularfi lterung das Wasser nicht mehr mit Kunststoffmaterialien in Berührung kommt, und nicht in Wassertanks aufbewahrt wird, da sonst das gereinigte Wasser Stoffe wiederum aus den Kunstoffen herauslöst. Zu empfehlen ist ein Durchfl usssystem und eine V4L-Edelstahlverschlauchung.

Wasser für mehr Wohlbefinden

Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass unser Leitungswasser nicht trinkbar ist und dass es nur mit einem unvernünftig hohem Aufwand in den Klärwerken trinkbar gemacht werden könnte. Es ist also offensichtlich, dass die Wasserwerke mit Ihren momentanen Filteranlagen es nicht vermögen die Schadstoffe ausreichend zu eliminieren. Dazu kommt noch die Problematik der Wasserleitungen. Die im Handel erhältlichen Wässer sind ebenfalls zu belastet, sei es durch die Verkeimung, durch Weichmacher oder durch sonstige Schadstoffbelastungen. Dies kann auch nicht die Trinkwasserlösung sein. Es führt kein Weg daran vorbei, selbst die Verantwortung für sauberes Wasser in die Hand zu nehmen. Die Lösung besteht in einer individualisierte Wasserveredlungsanlage, mit der wir uns das reine Quellwasser direkt ins Haus holen. So erhalten wir ein reines Wasser, welches uns zu mehr Lebensenergie, Lebensqualität und Wohlbefi nden verhilft.

Quellen:

Burggrabe, Hilmar Dr.; Strauß, Markus Dr,: Trinkwasser&Säure-
Basen-Balance

Batmanghelidj, Dr. med.F.: Sie sind nicht krank, Sie sind durstig

https://www.welt.de/gesundheit/article117122947/Bisphenol-Ageraet-
ueber-den-Mund-direkt-ins-Blut.html

www.Tageschau.de von Stefan Keilmann „Hormone aus der
Plastikflasche“

https://www.weichmacher.de/weichmacher-news.html

https://www.stern.de/wissen/natur/plastikfl aschen-mineralwassermit-
hormonen-belastet-657711.htm

https://www.stern.de/wissen/natur/plastikfl aschen-mineralwassermit-
hormonen-belastet-657711.html

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/studie-wasserin-
plastikfl aschen-mit-hormonen-belastet-1924068.html

https://www.handelsblatt.com/technologie/forschungmedizin/
forschung-innovation/biofi lme-bakterien-alsmannschaftsspieler-
seite-3/2907586-3.html


Gelenkschmerzen: Wasser und Bewegung

Chronisch schmerzende Gelenke oder wiederkehrende Schmerzattacken können ein Signal dafür sein, dass der betroffenen Körperregion Wasser fehlt, um die lokalen Säureansammlungen und toxischen Substanzen aus zuleiten. Aber in welchem Zusammenhang stehen die Gelenkschmerzen, Wasser und Bewegung genau?

Die Knorpelschicht, die schützende Substanz der Gelenke besteht  zu 80 % aus Wasser und trägt dazu bei, dass die Gelenke für ihre Bewegung entsprechend abgefedert werden. Die Spannkraft und die Belastbarkeit des Knorpels wächst mit dem Flüssigkeitsgehalt. Die Zucker-Eiweiß-Verbindungen (Proteoglykane) des Gelenkknorpels haben die Fähigkeit  Wasser zu speichern.

Gelenkschmerzen durch Wasser- und Bewegungsmangel

Durch anhaltenden Wassermangel oder durch ein Nachlassen der Wasserspeicherfähigkeit der Proteoglykane lässt die Elastizität und Spannkraft des Knorpels nach. Der Knorpel wird trocken, die Reibung verstärkt sich und die Knorpel fangen an aneinander zu scheuern. Der Schmerz kann der Schrei der Knorpelzellen nach Wasser sein. Der Schmerz, als Alarmsignal will den Körper erinnern zu trinken, denn reiben die Knorpeloberflächen weiter aneinander, wird der Knorpel immer mehr abgenutzt.

Interessanterweise findet man  Arthrose  fast immer an den Bereichen des Knorpels, wo die Belastung am geringsten ist, also an den Stellen, wo keine oder kaum Bewegung stattfindet.
Doch wie kommt das Wasser und die Nährstoffe an den Knorpel? Der Gelenkknorpel  besitzt keine  Blut-und Lymphgefäße, vielmehr  muss der Gelenkknorpel  Wasser und Nährstoffe aus der Gelenkschmiere, der Synovia anziehen. Das geschieht vor allem über Bewegung. Durch das Wechselspiel von Druck und Entlastung kommt es zu einer Sogwirkung – der Gelenkknorpel wird so versorgt. Der Knorpel wird wie ein Schwamm ausgedrückt und danach saugt er sich wieder voll. Durch Druck auf das Gelenk  können also Abbauprodukte abgeben werden und durch Entlastung kann der Gelenkknorpel  Wasser und  Nährstoffe wieder aufnehmen. Da die Gelenkflächen  bei Belastung sich immer nur an zwei Punkten berühren, wirkt sich hauptsächlich an diesen zwei Punkten dieser Pumpmechanismus aus. Der Wechsel von Druck und Entlastung  ist aber  für die Nährstoffversorgung des  Gelenks an jedem Punkt des Gelenkknorpels nötig, d.h. Gelenke müssen in alle Bewegungswinkel so weit wie möglich bewegt werden, damit alle Regionen des Knorpels  diesem Mechanismus ausgesetzt werden, um so optimal mit Wasser und Nährstoffen versorgt zu werden.

Gelenkschmerzen mit Bewegungstraining und richtigen Wasser abstellen

Durch ein gezieltes Gelenktraining können wir die gesunde Versorgung der Gelenke unterstützen. Wir haben 600 Muskeln und 200 Gelenke doch nutzen wir mit der heutigen Lebensweise weniger als 20 % im maximal möglichen Bewegungsausmaß. Das Schmerzfrei-Bewegungstraining das ich in meinen Seminare anbiete, gibt unserem Körper all die  Bewegungsimpulse, die wir für eine optimale  Gelenkgesundheit bis ins Hohe Alter brauchen.  In meinen Tageskursen unterrichte ich ein ein Gelenktraining, bei welchem Sie die Zusammenhänge zwischen muskulärer Fehlprogrammierung und Schmerzen kennenlernen, und wie Sie diese muskulären- faszialen Engpässe durch spezielle  Dehnkräftigungsübungen auflösen können.

Das Schmerzfrei-Bewegungstraining können Sie gezielt einsetzen
• als Rückenschule und Wirbelsäulentraining
• als rundum Dehnprogramm für Hals, Schulter-Nacken, Hände, Brust- und Lendenwirbelsäule,
Hüfte, Knie etc.
• als Stoffwechselaktivierung
• als bewährtes Präventionsprogramm

Es ist ein Bewegungstraining, wenn  wir  dieses täglich 15 Minuten durchführen haben wir den besten Schmerzfrei-Schutz. Dazu mehr bei Stern-TV:
LnB im Fernsehen – Teil 2 von hawk8889

Durch das Schmerzfrei-Bewegungstraining, das Trinken von reinem Wasser und durch ausgewogenen basische Ernährung haben wir die Möglichkeit in ein schmerzfreies Leben zu führen.  Wichtig zu erwähnen ist, dass das Wasser die beste Zellgängigkeit (Aquaporine)  hat, wenn es  einen Mikrosiemenswert unter 130 ns hat. Bei einer Veranstaltung des Verbrauchervereins Wassertankstellen können Sie in Ihrer Nähe Ihr Wasser in Deutschland, Österreich und der Schweiz kostenlos  testen lassen. Gerne gebe ich auch persönlich Auskunft, wenn Sie Probleme mit Gelenkschmerzen haben. Ich berate Sie gerne wie Sie mit Bewegung und dem richtigen Wasser in Leben schmerzfrei gestalten können. Mehr erfahren Sie auch auf meiner Homepage: Schmerzfrei im Leben


Gastbeitrag: Gelenke müssen mit Wasser geschmiert werden

Probleme in einem Gelenk können entstehen, wenn es über längere Zeit nicht beansprucht wird. Dadurch kann der Knorpel dehydrieren. Der Gelenkspalt wird dann verengt und funktioniert nicht mehr richtig. Wasser spielt bei den Gelenken eine große Rolle und wirkt dem entgegen.

Zerstörte Chondrozyten des Gelenks sind später auch mit Wasser nicht mehr reparabel

Normalerweise wird in den Knorpelzellen Glukose verbrannt. Das Ergebnis ist Laktat. Es ist ein Kreislauf. Denn das Laktat bewirkt, dass wiederum neue Glukose freigesetzt wird. Ist diese Wirkungsweise gestört, schalten die Zellen auf eine Selbstversorgung um. Es ist ein Notprogramm, das komplett auf die Substanz der Zellen (Chondrozyten) geht. Die Knorpelzellen werden unter dieser Voraussetzung nach und nach zerstört. Da sich diese nicht wieder reproduzieren und erholen können, wird deutlich wie wichtig es ist, dass die Zellen nicht dehydrieren.

Synovialflüssigkeit im Gelenk besteht hauptsächlich aus Wasser

Die Gelenke müssen ungestört durch die Synovialflüssigkeit – so heißt der „Gelenkschmierstoff“ – mit den notwendigen Stoffen versorgt werden. Diese Bezeichnung geht auf Paracelsus zurück. Auf der einen Seite setzt sich das Wort zusammen aus „syn“, dass soviel bedeutet wie „zusammen mit“ und auf der anderen Seite aus „ovia“, was gleichbedeutend ist mit „Eiweiß“. Der Hauptbestandteil ist aber Wasser. Im Detail setzt sich dieser wichtige Schmierstoff aus 94% Wasser, 2,5% Proteine und 0,5% Mucine zusammen. Der Rest sind Glukose, Abwehrzellen, Hyaluronsäure und Fetttröpfchen. Die Synovialflüssigkeit ist übrigens auch knacken mit den Fingern involviert, wie folgender Beitrag zeigt:

 

Die Strafe folgt schleichend auf den Wassermangel

Ähnlich wie beim Gehirn hat die Natur bei den Gelenken einen großen Anteil Wasser zur Versorgung des Zellumfeldes eingeplant. Es muss punkgenau die Zellen Versorgen. Dehydrierte Zellen hingegen zapfen die Substanz an und erzeugen Langzeitschäden. Wer solche Beschwerden hat, weiß ein Lied davon zu singen. Mit zunehmendem Alter wird eine ausreichende Versorgung umso wichtiger, weil durch den natürlichen Verschleiß die Gelenkteile mit den Chondrozyten-Zellen schon auf natürliche Weise schwächer werden. Neben Bewegung muss folglich der einwandfreie Fluss der Synovialflüssigkeit gewährleistet sein. Wie bei einem perfekten „Pumpensystem“ werden dann auch die weit von einander entfernten Punkte im Gelenk durchspült und optimal versorgt. Die Funktionsweise eines Gelenks zeigt der nachfolgende Film:

 

Medikamente können Wassermangel im Gelenk überdecken

Besonders prekär wird die Situation, wenn Funktionsprobleme der Gelenke auf Grund von Wassermangel nicht erkannt werden. Werden diese Symptome zusätzlich dann mit Schmerzmitteln oder anderen Methoden überdeckt, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Dann werden die Ursachen nicht beseitigen. Das Ergebnis kann die Verhärtung der Gelenke und am Ende die Fehlfunktion bis hin zu Gelenkversagen sein.

Rechtzeitige Vorsorge mit Wasser hilft den Zellen Ihre Funktion im Gelenk aufrecht zu erhalten.

Eine wichtige Vorsorge ist, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Obwohl der Mensch gerade im Alter eigentlich mehr trinken sollte fallen der natürlicher Verschleiß und Mangel an Wasser zusammen. Das wirkt wie ein doppelter Problembeschleuniger. 2-3 Liter sauberes Wasser braucht der Mensch, damit neben vielen anderen Teilen des Körpers seine Gelenke ausreichend mit Wasser versorgt werden können. Wie oben beschrieben sind Schäden nicht mehr reparabel und daher sollte frühzeitig eine Dehydrierung ausgeschlossen werden.

Ideal ist Wasser mit einem Wert des Mikrosiemens unterhalb von 130µS. Damit ist gewährleistet, dass das Wasser nicht gesättigt ist und über den Osmoseprozess ideal in den Zellen arbeiten kann. Ob Ihr Wasser den richtigen Mikrosiemenswert hat lässt sich leicht durch einen Test in Erfahrung bringen. Nutzen Sie einen kostenlosen Wassertest und Buchgutschein für das Buch „Sie sind nicht krank, Sie sind durstig“ und erfahren Sie mehr über das großartige Element Wasser. Nicht nur bei den Gelenken sondern im ganzen Körper.

Dieser Artikel wurde von Christoph Fluri-Heckenbücker als Gastautor geschrieben. Christoph Fluri-Heckenbücker ist Experte auf dem Gebiet von Trinkwasser, und betreibt zu diesem Thema einen Blog unter: https://wasser-infos.com
Lassen Sie uns diskutieren. Nutzen Sie hier das Kommentarfeld um mir Fragen zu stellen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Dann würde ich mich über ein Like freuen.


Schmerz und Übersäuerung

Wasser ist unter anderem für die Regulation des Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper fundamental wichtig. Im Inneren einer Zelle herrscht ein basisches Milieu. Dort liegt der ph-Wert bei 7,4.

Nur mit einem basischen Milieu kann die Zelle gesund funktionieren und erzeugt auch keine Schmerzen. Über die Bedeutung von Wasser und richtiger Nahrung für den Säure-Basen-Haushalt handelt dieser Artikel.

Schmerz ist der Schrei nach Wasser und ein Zeichen für Übersäuerung

Der berühmte Wasserforscher, Dr. med. Batmanghelidj,  kommt zu dem Ergebnis, dass es bei schwerer intrazellulärer Übersäuerung zu einem  genetischen Schaden kommen kann, weshalb der Körper ein Schmerzsignal sendet, bevor es zu irreversiblen Schäden des Körpers kommt. Der Schmerz kann unterschiedlichste Ausprägungen haben, je nachdem, wie weit der Wassermangel bzw. die Übersäuerung fortgeschritten sind.

Zur Neutralisierung der Säure sind ausreichend Wasser, Salz und basische bzw. organische Mineralstoffe  von Bedeutung. Vielleicht haben Sie schon historische steinerne Bauwerke gesehen, die durch den sehr sauren Taubenkot beschädigt  wurden. Die sauren Vogel-Extremente fressen sich in den Stein und zerstören dessen Oberfläche. Ähnlich wie bei den steinernen Bauwerken, die anfällig gegenüber den Korrosionswirkungen von Säure sind, geht es der DNA in im Zellkern.

Hier ein kurzer Überblick über die Bedeutung von Nahrungsmitteln neben Wasser bei Übersäuerung:

Wasser spielt bei Schmerz wegen Übersäuerung eine entscheidende Rolle

Abhängig davon, wie weit der Wassermangel fortgeschritten ist, und wie viel Säure sich in den Zellen gebildet hat, entstehen die typischen Schmerzsymptome. Ist das Blut mit genügend Wasser gesättigt, dann kann das Wasser über die Aquaporine in die Zellen eindringen und die Säure kann weggespült werden.

Ein saures Milieu im extra-zellulären Raum verursacht Reizungen an bestimmten Nervenenden, welche das Gehirn als Schmerz wahrnimmt. Mit einfachen Worten: Wo viel Säure im Körper ist, da ist auch viel Schmerz.

Zum Abtransport der Säuren brauchen wir reines Wasser, so dass Wasser seine Aufgabe in der Regulation des Säure-Basenhaushaltes erfüllen kann. Um die Säuere abzupuffern und abzutransportieren brauchen wir basische Mineralstoffe, am besten aus Obst und Gemüse oder wenn nötig aus Nahrungsergänzungsmitteln.

Wasser sollte nach den Forschungen von Prof. Louis Claude Vincent einen Leitwert von weniger als 130n Mikrosiemens aufweisen.  Das Wasser sollte also möglichst weich, leer, rein und lebendig sein, so dass es aufnahmefähig ist, saure Stoffwechselschlacken zu entsorgen und Nährstoffe zur Zelle hinzutransportieren.  Erst dann hat das Wasser die Möglichkeit, die eigentliche Aufgabe im Körper zu erfüllen und der Übersäuerung entgegenzuwirken. Ob Ihr Wasser geeignet ist, können Sie jederzeit bei einer Veranstaltung des Verbrauchervereins Wassertankstellen in Ihrer Nähe testen lassen.

Bildquelle: Brenda Lamothe Coulomme